Ich empfinde die hier beschriebenen Tricks auch als eher kurios.
Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass weder die STVO noch die Hersteller eine „Bremsenpflege“ in Form von „Parkbremse bei 100km/h ziehen“ vorsehen.
Ich denke, dass das Thema viel zu sehr aufgeladen wird.
Für E-Auto-Neulinge ist wichtig zu wissen, dass mechanische Bremsen durch Rekuperation üblicherweise wenig beansprucht werden. Das ist erstmal etwas Gutes, denn die Bremsen können deutlich länger halten, als bei Verbrennern.
Damit die Bremsen nicht im wahrsten Sinne des Wortes einrosten, sollten sie regelmäßig genutzt werden. Dazu reicht es, hin und wieder, wenn es die Verkehrssituation zulässt, kräftig mit dem Bremspedal zu bremsen. Zum Beispiel vor dem Ortsschild von 100 auf 50, rote Ampel o.ä.
Eine Notbremsung ist dazu nicht erforderlich und m.E. ohnehin nicht sinnvoll.
Der Twingo steuert die Bremsen ohnehin elektronisch, das gilt auch für die Parkbremse. Damit kommt man also nicht „sicherer“ an die hinteren Bremsen dran, als mit dem Bremspedal.