Ja genau, das macht beim R5 durchaus einen Unterschied.
Ich kann aktuell nur für den R5 sprechen, den fahre ich schon seit Oktober, der Twingo ist bei mir noch nicht angekommen.
Ziehst du die Parkbremse während der Fahrt nur kurz an, bremst das Auto minimal runter und löst sofort wieder, das entspricht einer kurzen Verzögerung ohne echten Notbremseffekt. Hältst du sie dagegen einige Sekunden gezogen, aktiviert das System die maximale Bremsleistung, dabei greift auch das ABS mit ein, damit das Fahrzeug kontrolliert und ohne auszubrechen zum Stillstand kommt. Genau deshalb kann so auch ein Beifahrer im Notfall das Auto zum Stehen bringen, einfach gezogen halten reicht.
Zusätzlich macht es einen Unterschied, ob eine Fahrstufe eingelegt ist oder nicht. Bei eingelegter Fahrstufe und Fahrzeugbewegung schaltet das System bei gehaltenem Bremsschalter auf die hydraulische Betriebsbremse um, dann wird über alle vier Räder gebremst. Steht das Fahrzeug oder ist keine Fahrstufe eingelegt, wirkt die Parkbremse nur klassisch auf die Hinterräder, so wie man das von der guten alten Handbremse kennt. Dieses Prinzip mit der Umschaltung je nach Fahrsituation ist bei modernen elektrischen Parkbremsen mit Notbremsfunktion (auch bei anderen Herstellern wie VW oder Audi) ganz üblich und technisch nahezu identisch umgesetzt, ob der Twingo das genauso handhabt, kann ich noch nicht bestätigen, da ich ihn selbst noch nicht fahre.