Verbrauch Renault Twingo E: Antrieb Akku Technik - technische Daten und Reichweite 2026.

  • Vielleicht nehme ich dein Geschriebenes aber auch falsch wahr.

    Nö.

    Ein Forum ist dazu da, seine Ansichten und Meinung zu bspw. gewissen Funktionen zu äußern.


    Dir darf natürlich eine Meinung nicht gefallen, dann schreib doch aber lieber, dass du das aus dem und dem Punkt anders siehst.


    Wir müssen uns nun wirklich hier nicht gegenseitig "du bist blöd" an den Kopf werfen.


    Wenn dir eine Meinung nicht gefällt, dann denk lieber dein geschriebenes, anstatt es mitzuteilen.


    Zumindest ich möchte einen vernünftigen Umgang hier erleben.


    100% :thumbup: bitte sachlich diskutieren, im Rahmen der Netiquette.



    Danke. Schönen Abend :thumbup:

  • bitte sachlich diskutieren, im Rahmen der Netiquette

    Also gut.

    Eco-Modi der Konkurrenz arbeiten da wirkungsvoller, ohne die Leistung des Fahrzeuges zu reduzieren. Zum Beispiel, in dem die Rekuperationsstufe passend zur vorausliegenden Strecke automatisch angepasst wird oder das Auto je nach Fahrsituation in einen echten Segelmodus versetzt wird.

    Dann erzähl doch mal bitte sachlich, wieviel diese high-sophisticated Eco-Modi bei der Konkurrenz so an Energie einsparen. Und vergleich die Zahlen dann mit dem Eco-Modus des Twingo. Sobald da harte Fakten stehen nehme ich solche Aussagen ernst.


    Davon abgesehen sehe ich nicht, wie eine Rekuperationsstufe oder ein Segelmodus (quasi 2 Fahrmodi die sich diametral entgegenstehen) mal im einen Fall, mal im anderen Fall signifikant im Energieverbrauch auswirken sollte.
    Was wirklich unnötig Energie kostet, ist wenn man etwas mehr als nötig beschleunigt und dann wieder rekuperiert. Von daher dürfte ein One-Pedal-Modus am schlechtesten sein. Und eine weichere Einstellung (also Begrenzung der Beschleunigung) im Eco-Modus tatsächlich am effektivsten sein, den Verbrauch zu senken.


    Ergänzung, noch ein bisschen Physik: Die Verluste im E-Motor bzw. im ganzen Leistungssstrang sind proportional zum Quadrat des Stromes: Pv = I^2 * Ri.

    Bei doppelter Leistung (P=U*I) sind also doppelte Ströme und vierfache Verluste zu verzeichnen.

    2 Sekunden mit 50kW beschleunigen kostet wegen des doppelt so hohen Stroms also mehr Energie als 4 Sekunden mit 25kW. Die Endgeschwindigkeit ist in beiden Fällen gleich.

    Mit anderen Worten: Eine Leistungsbegrenzung ist das beste Mittel, Energie zu sparen.

  • Davon abgesehen sehe ich nicht, wie eine Rekuperationsstufe oder ein Segelmodus (quasi 2 Fahrmodi die sich diametral entgegenstehen) mal im einen Fall, mal im anderen Fall signifikant im Energieverbrauch auswirken sollte.

    Erfahrung aus meinem Ford Explorer electric (VW MEB Baukasten, also iD4):

    Gehe ich auf freier Strecke vom Gas, geht er in den Segelmodus.

    Befindet sich eine Kurve, Kreisverkehr,.. vor mir (Daten aus der Navigationskarte) rekuperiert er automatisch bis zur passenden Geschwindigkeit herunter.

    Befindet sich ein Fahrzeug vor mir, Rekuperiert er so, dass der Sicherheitsabstand eingehalten wird (Radarsensor).

    Die ganz aktuellen Modelle erkennen über die Kamera sogar die Ampelfarbe und Stoppschilder.

    Wobei dies vom Fahrmodi unabhängig passiert.


    Bei vorausschauender Fahrweise ist das Bremspedal eigentlich nur noch für besondere Situationen da.


    Der Explorer kostet mit max. Ausstattung aber über 60.000€ und nicht 22.000€ wie der Twingo.

    Mein Firmenwagen war mal ein grüner OctaviaRS TDI. Die schlimmste Lästerei über die Farbe wurde mein Benutzername.

    Aktuell ein Ford Explorer electric

    Der Peugeot 308II SW meiner Frau soll bald ein Twingo werden.

  • Bei vorausschauender Fahrweise ist das Bremspedal eigentlich nur noch für besondere Situationen da.

    Richtig. Aber selbst wenn man das Bremspedal benutzt, geht die Energie ja trotzdem wieder in den Akku. Es gibt also keinen Unterschied im Energieverbrauch, ob das Fahrzeug selbständig die Geschwindigkeit reduziert oder der Fahrer auf die Bremse steht (Not- und Vollbremsungen natürlich ausgenommen).

  • vergleich die Zahlen dann mit dem Eco-Modus des Twingo

    Mir sind keine Studien bekannt, an denen der Twingo teilgenommen hätte. Es geht mir auch nicht um den Twingo, sondern um reine Leistungsreduktion (zum Beispiel im Twingo) vs. intelligente Steuerung (zum Beispiel bei den neueren VW ID-Modellen, Hyundai, Volvo..)


    sehe ich nicht, wie eine Rekuperationsstufe oder ein Segelmodus (quasi 2 Fahrmodi die sich diametral entgegenstehen) mal im einen Fall, mal im anderen Fall signifikant im Energieverbrauch auswirken sollte.

    Intelligente Systeme errechnen, in welchen Fällen was am besten ist.

    Situation a) Du fährst 100 auf der Landstraße, vor dir ist alles frei: Fahrzeug nimmt die Rekuperationsstufe raus und segelt stattdessen, um die Geschwindigkeit so lange wie möglich zu halten, ohne neue Energie zuzuführen. Das System spart Energie.


    Situation b) Du fährst 70 auf der Landstraße, vor dir staut sich der Verkehr an einer Ampel. Das System erhöht die Rekuperation, so dass du am Stauende möglichst effizient zum Stehen kommst. Das System gewinnt Energie zurück.


    In beiden Fällen spart ein unintelligenter Modus wie im Twingo keinerlei Energie - im Gegenteil: in Situation a) musst du „am Gas“ bleiben, um die in dieser Situation ungünstige Rekuperation zu verhindern.


    Und eine weichere Einstellung (also Begrenzung der Beschleunigung) im Eco-Modus tatsächlich am effektivsten sein, den Verbrauch zu senken.

    Kommt drauf an. Wenn du einen Bleifuß hast: ja, definitiv. Wenn du ohnehin moderat beschleunigst, hat eine Drosselung einen eher überschaubaren Effekt.


    One-Pedal ist (abgesehen vom Spaß oder von Bequemlichkeit) immer dann sinnvoll, wenn du sowieso regelmäßig bremsen musst und die mechanischen Bremsen (= Energievernichtung) möglichst raushalten willst. Also zum Beispiel im Stop&Go-Verkehr oder bei vielen aufeinander folgenden Ampeln.


    Was wirklich unnötig Energie kostet, ist wenn man etwas mehr als nötig beschleunigt und dann wieder rekuperiert.

    Völlig richtig - und auch hier können intelligente Systeme helfen, in dem sie erkennen, dass du gleich wieder abbremsen musst (Radar, Verkehrsfluss, Ampeldaten oder wenigstens Ampelerkennung) und entsprechend eingreifen.

    Auch hier nützt eine reine Leistungsdrosselung wenig, weil der Modus dir eben nicht sagt „hör auf zu beschleunigen, hinter der Kurve musst du bremsen. Wir segeln jetzt ein Stück und dann rekuperiere ich“, sondern dich dennoch unnötig weiter beschleunigen lässt.



    Irgendjemand schrieb so schön, dass hauptsächlich der Fahrer der entscheidende Faktor ist und die Studien bestätigen das.

    Vorausschauendes Fahren bietet viel Einsparpotential.

    Systeme wie im Twingo halten insbesondere die Beschleunigung moderat.

    Intelligente Systeme unterstützen das vorausschauende Fahren und regeln das Auto entsprechend - und genau das erhöht das Einsparungspotential.


    Liebe(r?) Mango, es ging mir in erster Linie darum, die bauartbedingten Besonderheiten des Modus aufzuzeigen und zu hinterfragen, welches Potential der Modus trotz dessen technischer Grenzen tatsächlich bietet - gerade bei Menschen mit meinem Fahrprofil.

    Ich denke, dass habe ich nun erschöpfend getan und entziehe mich jetzt weiterer Diskussionen dazu.


    Ob du meine Ausführungen nun ernst nimmst oder nicht, bleibt natürlich dir überlassen.

  • Der Explorer kostet mit max. Ausstattung aber über 60.000€ und nicht 22.000€ wie der Twingo

    Und genau deshalb ist der Modus völlig ok so, wie er ist. You get what you pay for. Man darf dann dann nur keine Wunder erwarten :)


    Bremspedal benutzt, geht die Energie ja trotzdem wieder in den Akku.

    Aber eben nicht vollständig, weil je nach Bremsintensität die mechanischen Bremsen zugeschaltet werden und ohnehin immer Verluste bei der Energierückgewinnung auftreten. Plus dass man eben unter Umständen zuvor zu stark beschleunigt hat.

  • Ja viele Leistungsmerkmale bei Elektrofahrzeugen sind halt erforderlich weil der Mitbewerber diese hat und bewirbt. Meine Erfahrungen mit dem Megane E-Tech den ich seit vier Jahren fahre zeigen, dass der Verbrauch bei allen Modi (Eco, Comfort, Sport und Perso) +/- immer gleich ist. Für mich sind die Fahrmodi deshalb Komfortmermale hinsichtlich Ansprechverhalten. Ich fahre meistens im Modus Comfort oder Sport, dies abhängig welches Ansprechverhalten vom Strompedal und der Lenkung ich gerade Wünsche. Ich stimme den Aussagen von Forumsteilnehmern zu, dass man hinsichtlich Verbrauch mit vorausschauendem Fahren, möglichst häufigem Segeln und nicht zu hohen Autobahngeschwindigkeiten die niedrigsten Verbräuche erreicht.

    Bin jetzt gespannt, ob dies auch beim Zweitfahrzeug Twingo gleich sein wird (was ich vermute) und werde berichten.

  • Situation a) Du fährst 100 auf der Landstraße, vor dir ist alles frei: Fahrzeug nimmt die Rekuperationsstufe raus und segelt stattdessen, um die Geschwindigkeit so lange wie möglich zu halten, ohne neue Energie zuzuführen. Das System spart Energie.


    Situation b) Du fährst 70 auf der Landstraße, vor dir staut sich der Verkehr an einer Ampel. Das System erhöht die Rekuperation, so dass du am Stauende möglichst effizient zum Stehen kommst. Das System gewinnt Energie zurück.

    a) ist falsch, es wird nichts gespart. Beim Segeln fließt keine Energie vom Akku in den Antrieb, trotzdem verringert sich die Geschwindigkeit, in erster Linie wegen des Luftwiderstandes. Man *kann* also gar nicht bei konstantem Tempo "segeln".


    b) Ohne "Intelligenz" des Fahrzeugs trete ich normal auf die Bremse, das System gewinnt Energie zurück. Genau Null Unterschied zum automatischen Modus.


    Also nochmal: Das Einzige, was nennenswert Energie spart, ist so oft wie möglich nicht die volle Leistung abzurufen.

  • Meine Erfahrungen mit dem Megane E-Tech den ich seit vier Jahren fahre zeigen, dass der Verbrauch bei allen Modi (Eco, Comfort, Sport und Perso) +/- immer gleich ist.

    Solange man im z.B. Sport-Modus nicht mehr Leistung abruft als im Eco-Modus, ist das genau das erwartete Verhalten.


    Das Energiesparen mit "intelligenten, vorausschauenden Automatiken" halte ich für ein Hirngespinst, das vermutlich aus der Verbrenner-Ära stammt (und dort natürlich funktioniert hat, denn dort wird bei jedem Bremsen Energie vernichtet).

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