Beiträge von TwingoNoir

    Weißt du das aus langjähriger E-Auto-Erfahrung mit Bremsscheiben hinten?

    Ich denke mir das ja nicht aus ;)


    Das ist jetzt gaaaaaanz hart für den einen oder anderen, aber verrostete Bremsen entstehen durch Bedienfehler.

    Wenn man von Automatik auf manuelles Getriebe wechselt, muss man wissen, dass man schalten muss. Wenn man Verbrenner fährt, sollte man wissen, dass man ab und an mal nach dem Motoröl schauen muss.

    Und steigt man auf einen Stromer um, muss man wissen, dass man die Bremsen ab und zu beanspruchen muss.


    Die Beiträge zur bösen Überraschung beim TÜV in anderen Foren haben entsprechend eins gemein: die Menschen haben überwiegend mit Rekuperation gebremst und ihnen war nicht bewusst, dass die hydraulischen Bremsen ab und zu Arbeit brauchen. Und genau da liegt eben auch die Lösung: einfach gelegentlich mal beherzt Bremsen, gern auf kleinster Rekuperationsstufe oder in N. Es bedarf keiner besonderen Routinen, schon gar nicht mit besonders hohem Bremsverschleiß… :)

    Da ist es völlig schnurz, ob man mit der App scannt oder die Karte vor die Säule hält.

    Es folgt ganz gefährliches Halbwissen, aus der Kategorie „Ich habe irgendwo gelesen“…. , dass man mit diesem Pass überall zu 56 Cent abgerechnet wird, egal, was an der Säule steht.

    Vielleicht findet sich ja jemand, der das bestätigen oder korrigieren kann :)


    Ich würde es tatsächlich riskieren und mal mit Absicht für nominelle 79 Cent laden und schauen, was tatsächlich abgerechnet wird.


    Ich bin da nicht tiefer eingestiegen, weil diese Angebote laut meinem Händler nicht für Barzahler gelten, sondern nur für Leasing oder Finanzierung.

    Es gibt aber wohl von Renault irgendeinen Mega-Ultra-Tarif für 5,- Grundgebühr und ebenfalls festen Preisen.

    In den Tesla-Foren wirst du fündig

    Ich bezweifle gar nicht das Problem. Ich halte aber die Lösung, aus voller Fahrt eine Notbremsung mittels Parkbremse einzuleiten, für nicht sinnvoll.

    Die Parkbremse ist dafür nicht gemacht.


    Im Alltag hilft regelmäßige kräftigere Nutzung der normalen Bremsen und zwischendurch mal die Rekuperation zu reduzieren.


    Ich möchte hier niemanden von seinem Weg abbringen, aber eben doch darauf hinweisen, dass falls man doch mal jemanden übersieht, weder Polizei noch Versicherung Verständnis haben werden, dass man mal eben mittels Notbremsung die Bremsen freirubbeln wollte :)

    Und dass einem die Parkbremse bei derartigen Manövern nicht schon längst um die Ohren geflogen ist, dürfte einzig den relativ schlauen Bremssteuerungen zu verdanken sein…

    Von der mechanischen Belastung der anderen Bauteile ganz zu schweigen..


    Aber wie gesagt: jeder, wie er mag…

    Ich empfinde die hier beschriebenen Tricks auch als eher kurios.

    Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass weder die STVO noch die Hersteller eine „Bremsenpflege“ in Form von „Parkbremse bei 100km/h ziehen“ vorsehen.


    Ich denke, dass das Thema viel zu sehr aufgeladen wird.


    Für E-Auto-Neulinge ist wichtig zu wissen, dass mechanische Bremsen durch Rekuperation üblicherweise wenig beansprucht werden. Das ist erstmal etwas Gutes, denn die Bremsen können deutlich länger halten, als bei Verbrennern.


    Damit die Bremsen nicht im wahrsten Sinne des Wortes einrosten, sollten sie regelmäßig genutzt werden. Dazu reicht es, hin und wieder, wenn es die Verkehrssituation zulässt, kräftig mit dem Bremspedal zu bremsen. Zum Beispiel vor dem Ortsschild von 100 auf 50, rote Ampel o.ä.


    Eine Notbremsung ist dazu nicht erforderlich und m.E. ohnehin nicht sinnvoll.

    Der Twingo steuert die Bremsen ohnehin elektronisch, das gilt auch für die Parkbremse. Damit kommt man also nicht „sicherer“ an die hinteren Bremsen dran, als mit dem Bremspedal.