Beiträge von Spuermeise

    Renault hat einen Reichweiten-Simulator für den neuen Twingo, inkl. Routenberechnung. Dort kann man sich m.E. einen einigermaßen realistischen Eindruck verschaffen, wie weit man kommt:


    Renault Simulator


    Beim Reichweitensimulator für den Twingo ist mir aufgefallen, dass seit kurzem auch unterschiedliche Höhenlage von Start/Ziel berücksichtigt wird.

    Beispiel: aus dem unteren Neckartal hinauf zu einem auf ca. 400 Meter Höhe gelegenem Ort in Mittelfranken (überwiegend A6) wird eine 13-minütige Zwischenladung eingeplant (von 28% auf 58%), für die Gegenrichtung wird gar keine Zwischenladung eingeplant.

    Das stimmt. Die Namensgebungen erschließen sich halt nicht unmittelbar. Während der Spurhalteassistent Kamera-basiert arbeitet und auf die Leitlinien achten soll, arbeitet der Notfall-Spurhalteassistent mit dem Front- und Heckradar und erkennt Fahrzeuge, denen man seitlich zu nahe kommt. Ein Eingriff dort ist dann wohl "notfälliger" als beim leitlinienbasiertem ersten System.

    Nimmt man da nicht regulär das Maximum was für die Leitungs und Boxkombination geht

    Wie Kekskruemel schon schrieb, keineswegs! Und nicht nur für optimale Nutzung des PV-Überschuss ist eine gute Regelbarkeit des Elektroautos wichtig, sondern auch wenn der Stromverbrach des Hauses/der Wohnung im Mehrfamilienhaus kurrzeitig begrenzt werden muss (etwa wenn mehrere Elektroherde gleichzeitig eingeschaltet werden), um die Leitungen ins Haus nicht zu überlasen.


    Demgegenüber stehen die Nebenverbräuche während des Ladevorgangs. Der muss jetzt nicht so extrem hoch sein wie etwa bei Teslas mit ca. 0,5 kW. Wie hoch diese Nebenverbräuche beim Twingo E-Tech sind, wissen wir noch nicht. Eine Umzwälzpumpe oder die Klimatisierung gibt es jedenfalls nicht, so dass sich des BMS vom Twingo im Idealfall auch mit unter 5 Watt bzw. 0,005 kW begnügen könnte.


    Warum die Frage für den Renault Twingo interessant ist: im Gegensatz zum Twingo konnte die Renault Zoe nur auf 8 A (ca. 1,8 kW) heruntergeregelt werden. Dabei hat er mit dem simplen Chamäleon-Lader aber soviel an Blindstrom erzeugt, dass der Ladevorgang extrem ineffizient war. Ordentlich ludt der in der Tat nur mit 11 kW oder besser 22 kW, d.h. 16 A oder 32 A.

    Ab einer festgelegten Bremswirkung ob durch Bremse oder Rekuperation ist es gesetzlich vorgeschrieben das die Bremslichter angehen.

    Dass die Bremslichter irgendwann angehen müssen stimmt, allerdings ist ein größerer Übergangsbereich festgelegt, den Hersteller nach eigenen Vorstellungen ausnutzen können (z.B. beim Smart ED 451 sowohl bei D, als auch bei D+ (ca. 1,05 m/s²) noch keine Bremslichter).


    Wie es Renault beim Twingo E-Tech macht, fände ich hier eben interessant.

    Auf Reku-Stufe 4 = One Pedal leuchten sie also schon mal auf.

    ist tatsächlich verriegelt wenn verschossen.

    Danke Kurven-Mimi für die Bestätigung meiner Vermutung! Bei den frühen ID.3 sowie Schwestermodellen war es wohl so, dass ein billiger, bei Tankstutzen üblicher Stellmotor verwendet worden war, der dann schnell durchgerostet ist, weil die Klappe - im Gegensatz zur Anwendung beim Verbrenner-PKW - lange und der Witterung ausgesetzt offen war. Insbesondere in den skandinavischen Ländern mussten viele Leute den Deckel dann oft abreißen, um überhaupt wieder mal laden zu können, daher fahren dort E-Autos ohne diese Klappe herum.

    Aber auch bei anderen E Autos so ,bei unserem ID.3 auch.

    Wirklich? Ist das vielleicht nur so, wenn ihr mit eurer Keyless Entry-Karte neben dem ID.3 steht? Im anderen Forum zum ID.3 gibt es Meldungen wie:


    Ich musste auch feststellen dass seit dem Update die Ladeklappe immer verschlossen bleibt und nicht durch keyless geöffnet wird. Das nervt irgendwie, da muss ich zum Stecker reinstecken immer erst den Schlüssel aus der Tasche kramen und zweimal auf öffnen drücken.

    Da musste der Kollege nach einem SW-Update auf den Öffner-Taster der Keycard drücken, damit die Ladeklappe geöffnet werden kann. Ansonsten findet man manchmal Berichte, dass der Stellmotor der Ladeklappe nicht mehr funktioniert und die Ladeklappe gar nicht geöffnet werden kann. Der Bericht ist allerdings schon älter.


    Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das beim ID.3 Facelift von VW später weggespart worden ist?