Eine angemessene Beteiligung am Unterhalt der Infrastruktur finde ich schon gut.
Schlecht am Gesetz in GB finde ich, dass leichtere Elektroautos genauso viel zahlen sollen wie schwerere. Die entstehenden Straßenschäden sind nämlich proportional zur vierten Potenz der Achslast. Ein schwerer Elektro-SUV mit 3,8 t und ca. 1,9 t Achslast verursacht ziemlich genau das 100fache an Straßenschäden als der relativ leichte Twingo E-Tech (Achslast ca. 0,6 t).
In Österreich wurde mit der deren Kfz-Steuer, der sog. motorbezogenen Versicherungssteuer, bei der insbesondere das Gewicht der Elektroautos progressiv eingeht, eine in meinem Augen deutlich gerechtere Regelung gewählt.
Für Deutschland dürfte das nicht zu erwarten sein. Hier dürften die großen, schweren Fahrzeuge gar nichts zahlen ("das sind Leistungsträger"), die kleinen leichteren dafür alles ("Wollen wir ein Volk von Kleinwagenfahrern werden?!").