Ausbleibende Mineralölsteuer - Werden bald die E-Autofahrer extra zur Kasse gebeten?

  • Hab es ja schon irgendwo geschrieben. Wenn immer mehr E-Auto fahren bricht für die Regierung eine Milliardeneinnahme weg. Nämlich die Mineralölsteuer. Zuhause kann man ja nicht kontrollieren für was der Strom verbraucht wird. Ob für Waschmaschine, Herd oder sonstwas.


    Nun hat Großbritannien was gefunden und macht Ernst. Ab 2028 zahlen E-Autofahrer extra. Das wird bei uns auch so kommen, jede Wette. Woher soll auch sonst die Kohle für Straßen usw kommen.


    Neue Abgabe für E-Autos: Regierung erwartet Milliarden-Einnahmen
    Großbritannien bittet E-Autofahrer künftig zur Kasse: Ab 2028 wird für jede gefahrene Meile eine Straßennutzungsgebühr fällig.
    www.autobild.de

  • Nun hat Großbritannien was gefunden und macht Ernst. Ab 2028 zahlen E-Autofahrer extra. Das wird bei uns auch so kommen, jede Wette. Woher soll auch sonst die Kohle für Straßen usw kommen.

    Das hatte ich meinem Bruder gestern Morgen geschickt. Sowas kann man eigentlich kaum Glauben. =O  :thumbdown:

    Zusätzlich zum Stom 2,22 Euro auf 100 km. Wahnsinn.

    Ich hoffe mal nicht dass es bei uns auch soweit kommt.

    Auf Solar wird auch irgendwann sicher noch eine Sonnensteuer kommen. :cursing:

    Grüße Strobel


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  • Eine angemessene Beteiligung am Unterhalt der Infrastruktur finde ich schon gut.


    Schlecht am Gesetz in GB finde ich, dass leichtere Elektroautos genauso viel zahlen sollen wie schwerere. Die entstehenden Straßenschäden sind nämlich proportional zur vierten Potenz der Achslast. Ein schwerer Elektro-SUV mit 3,8 t und ca. 1,9 t Achslast verursacht ziemlich genau das 100fache an Straßenschäden als der relativ leichte Twingo E-Tech (Achslast ca. 0,6 t).


    In Österreich wurde mit der deren Kfz-Steuer, der sog. motorbezogenen Versicherungssteuer, bei der insbesondere das Gewicht der Elektroautos progressiv eingeht, eine in meinem Augen deutlich gerechtere Regelung gewählt.


    Für Deutschland dürfte das nicht zu erwarten sein. Hier dürften die großen, schweren Fahrzeuge gar nichts zahlen ("das sind Leistungsträger"), die kleinen leichteren dafür alles ("Wollen wir ein Volk von Kleinwagenfahrern werden?!").

  • Der Markt regelt und wir treffen keine ideologiegetriebenen Entscheidungen - oder wie gehen die Lügen? 😅


    Bin ich komplett bei dir.


    Ich finde es zudem kritisch wenn pauschal der Kilometerstand genommen wird. In UK wird das nicht so sehr relevant sein, aber hier in DE gibt es mehr Leute die ihre Kilometer auch im Ausland abspulen. Und wie bezahlen uns die Ausländer die Steuer? :D

    Ein Job für die EU.


    Naja, ich finde aber auch dass die Engländer etwas zu früh dran sind mit dem Thema. Bei denen gibt es ja nur eine marginal höhere Quote an EV und mit Restriktionen wird das Wachstum in dem Bereich auch eher gebremst.

  • Eine angemessene Beteiligung am Unterhalt der Infrastruktur finde ich schon gut.

    Wir zahlen doch jetzt schon mehr als genug an den Staat.

    Etwa 60 % der Spritpreise bestehen aus Steuern und für Verbrenner zahen wir die KFZ Steuer die auch auch irgenwann für Stromer kommern wird.

    Dann aber hoffentlich, wie bisher, als Jahresbeitrag und nicht wie in England, pro Kilometer.

    Grüße Strobel


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  • Eine angemessene Beteiligung am Unterhalt der Infrastruktur finde ich schon gut.

    Ich wäre da für eine Strassenmaut nur für ausländische Autos. Aber das konnte ja damals, leider, Dank der EU, nicht umgesetzt werden.

    Grüße Strobel


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  • Eine Maut bzw. eine Steuer wird notwendig sein, um die Kosten der Infrastruktur etwas aufzufangen.

    Leider wird der Investitionsstau der letzten Jahr(zehnte) selbst mit einer Abfederung nicht für bessere Straßenverhältnisse sorgen - befürchte ich.

    Das österreichische System klingt aber auch wirklich interessant.