Bremsscheiben hinten nach X Wochen

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    Ich bezweifle gar nicht das Problem. Ich halte aber die Lösung, aus voller Fahrt eine Notbremsung mittels Parkbremse einzuleiten, für nicht sinnvoll.

    Die Parkbremse ist dafür nicht gemacht.


    Im Alltag hilft regelmäßige kräftigere Nutzung der normalen Bremsen und zwischendurch mal die Rekuperation zu reduzieren.


    Ich möchte hier niemanden von seinem Weg abbringen, aber eben doch darauf hinweisen, dass falls man doch mal jemanden übersieht, weder Polizei noch Versicherung Verständnis haben werden, dass man mal eben mittels Notbremsung die Bremsen freirubbeln wollte :)

    Und dass einem die Parkbremse bei derartigen Manövern nicht schon längst um die Ohren geflogen ist, dürfte einzig den relativ schlauen Bremssteuerungen zu verdanken sein…

    Von der mechanischen Belastung der anderen Bauteile ganz zu schweigen..


    Aber wie gesagt: jeder, wie er mag…

  • Bremse haut voll rein, was wirklich unangenehm ist.


    Also ich habe es ja schon probiert :whistling: . Und im Gegensatz zu meinem Kuga haut die Twing eFB schon ganz ordentlich den Blocker rein, ja.

    Wenn keine Fahrstufe eingelegt ist dann geht wirkt ein betätigen der Handbremse nur auf die Hinterräder.

    Echt?

    Bei den VW Plattformen (und bei vielen anderen Herstellern auch) wird beim betätigen der eFB während der Fahrt eine geregelte Notfallbremsung durchgeführt.


    Wenn eine Fahrstufe eingelegt ist wird hier so lange man an der Parkbremse anzieht maximal verzögert (gebremst)

  • Ich möchte hier niemanden von seinem Weg abbringen, aber eben doch darauf hinweisen, dass falls man doch mal jemanden übersieht, weder Polizei noch Versicherung Verständnis haben werden, dass man mal eben mittels Notbremsung die Bremsen freirubbeln wollte :)

    Und dass einem die Parkbremse bei derartigen Manövern nicht schon längst um die Ohren geflogen ist, dürfte einzig den relativ schlauen Bremssteuerungen zu verdanken sein…

    Von der mechanischen Belastung der anderen Bauteile ganz zu schweigen..

    Nun ja, wie ich schon erwähnt habe, überfordert so ein Manöver manche Fahrer sicherlich. Mit etwas Verstand und Umsicht kriegt man das aber locker hin. Wer so dämlich ist und voll abbremst, wenn dahinter jmd ist, hat eine Strafe verdient.

    Und mechanisch ist mMn eine Fz.bremse seit jeher so dimensioniert, dass sie das Rad blockieren könnte, was eben durchs ABS nicht mehr möglich ist.

    Deine Hinweise sind selbstverständlich berechtigt, aber mindestens schon so alt wie es BEVs gibt.

  • Weißt du das aus langjähriger E-Auto-Erfahrung mit Bremsscheiben hinten?

    Ich denke mir das ja nicht aus ;)


    Das ist jetzt gaaaaaanz hart für den einen oder anderen, aber verrostete Bremsen entstehen durch Bedienfehler.

    Wenn man von Automatik auf manuelles Getriebe wechselt, muss man wissen, dass man schalten muss. Wenn man Verbrenner fährt, sollte man wissen, dass man ab und an mal nach dem Motoröl schauen muss.

    Und steigt man auf einen Stromer um, muss man wissen, dass man die Bremsen ab und zu beanspruchen muss.


    Die Beiträge zur bösen Überraschung beim TÜV in anderen Foren haben entsprechend eins gemein: die Menschen haben überwiegend mit Rekuperation gebremst und ihnen war nicht bewusst, dass die hydraulischen Bremsen ab und zu Arbeit brauchen. Und genau da liegt eben auch die Lösung: einfach gelegentlich mal beherzt Bremsen, gern auf kleinster Rekuperationsstufe oder in N. Es bedarf keiner besonderen Routinen, schon gar nicht mit besonders hohem Bremsverschleiß… :)

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