Beiträge von Spuermeise

    Beim geleasten Twingo muss sich zum Glück deswegen keinen Kopf machen. Immer 100%. :)

    Daher bei Elektroautos niemals Leasingrückläufer erwerben. Bei den Traktionsakkus wirkt sich "Don't be Gentle, it's a Rental!" eben aus. Batteriezertifikate von jungen Gebrauchten bringen kaum was, denn die lebensdauerverkürzenden Vorschäden sind da noch nicht sichtbar.

    Hier noch zum gestrigen Artikel von electrive.net: Marke von 100.000 Anträgen für neue E-Auto-Förderung überschritten

    "... bis zum 4. August [lagen]102.539 Anträge vor, mehr als 28.000 davon wurden bislang bewilligt. Heißt: Es wurde schon etwa ein Achtel des zur Verfügung stehenden Budgets beantragt. Würde das Tempo so weiter gehen, würden die Mittel für nicht mal zwei Jahre reichen [...] Allerdings dürfte es zu verschiedenen zeitlichen Verschiebungen kommen: [...]"

    Renault schreibt auch bis zu 2 Meter

    Das hatte ich gelesen, danke. Ich habe halt gedacht, die echte verfügbare Lade-Länge hätte schon mal jemand ausgemessen. Gerne auch qualitativ, etwa "der Zwei-Meter-Zollstock passt im Twingo E-Tech bequem hinein" oder "er passt nur schräg hinein, es fehlen wenige Zentimeter auf die 2 Meter" oder so.

    Aber was bleibt einem Hersteller anderes übrig? Als Hersteller muss man auf den heutigen Markt schauen, auf dem ein Produkt verkauft werden soll. Wenn Trommelbremsen in den "sozialen Medien" nicht ankommen, kann man das nicht mehr richtig stellen, weil man dort nunmal keine Sachzusammenhänge erklären kann (Beträge bekommen keine nenneswerte Reichweite). Die Algorithmen sorgen hingegen dafür, dass die größten Krakeler mit maximalem Unwissen die maximale Reichweite bekommen.

    Hallo zusammen,


    nachdem mir *) in mehreren Youtube-Videos aus Frankreich aufgefallen war, dass Leute auch mal an (älteren) 50 kW-DC-Chargern laden, und dann auch bei niedrigem Ladestand von z.B. 5% nur 37 kW Ladeleistung erhalten, und sich wundern bzw. spekulieren, hier ein technischer Hinweis:


    - der Twingo E-Tech hat eine verhältnismäßig niedrige Batteriespannung von ca. 300 Volt (90 LFP-Zellen, 270V-310V). Ältere 50 kW-DC-Lader liefern nur maximal 125 Ampere, auch wenn deren Leistung mit 50 kW angegeben ist. Deren Nennleistung bezieht sich nämlich auf die bei NMC-Batteriezellen nicht unüblichen 400 Volt Ladespannung (im höheren % SOC-Bereich). 400 V * 125 A = 50.000 W = 50 kW.


    Ergo: bei älteren 50 kW-DC-Ladestationen wird der Twingo nur mit ca. 37 kW Ladeleistung laden können (300 V * 125 A = 37.500 W); hier sollte sich jedenfalls niemand wundern.


    Wie vom Autobahn-Video zum Twingo E-Tech von Elektrobay an einer EnBW-150 kW-Säule zu sehen ist, nimmt der Twingo eine Stromstärke von bis zu 173 Ampere auf. (Der Twingo könnte auch eine noch etwas höhere Stromstärke gezogen haben, was aber nicht im Video dokumentiert wurde).


    Tipp: wenn die maximale Ladegeschwindigkeit benötigt wird, sollten DC-Ladestationen mit 150 kW angefahren werden. 150 kW DC sollten selbst im Sharing-Betrieb die vom Twingo E-Tech vermutlich maximal angeforderten 175 A liefern können. Das gilt, wenn der Ladestand noch unter 45% beträgt; darüber könnte man ohne Zeitverlust auch einen älteren 50 kW-DC-Lader anfahren.



    * zwar noch ohne eigene Twingo-E-Tech-Erfahrung, aber nach 35 Jahren Elektroauto im Einsatz

    Hallo zusammen,


    meine Frage an die glücklichen Techno-Fahrer/innen : hat vielleicht schon mal mit einem Zollstock/Metermaß genau ausgemessen, welche maximale Paketlänge in Zentimetern bei geschlossener Heckklappe und umgeklappten Beifahrersitz (und umgeklapptem rechtem Fontsitz natürlich) untergebracht werden kann?

    ist es tatsächlich so, dass wenn man z.B. von der Autobahn abfährt und mal doller bremst die Scheiben hinten nicht wieder blank werden ?

    Zwar bremst der Twingo E-Tech dank Frontantrieb hinten immer etwas mit beim kräftigen Betätigen der Fußbremse (anstatt wie beim Hecktriebler hinten nur zu rekuperieren), aber ob das reicht?


    Mit meinem E-Auto (Heckantrieb) fahre ich seit 13 Jahren in der Regel ohne den Einsatz der hydraulische Bremse bei der Autobahn-Abfahrt in der Verzögerungsspur. Die kinetische Energie wird durch die elektrische Rekuperation in die Batterie zurückgespeist, auch weil das auch keine besonders starke Bremung ist bzw. sein muss. Situativ bremse ich bei Nässe aber extra ab, sonst würden bereits die Bremsscheiben vorne vergammeln. Hinten hat mein E-Smart Trommelbremsen.


    Jetzt hat der Twingo aber nicht nur eine noch kräftigere Rekuperation (bis One Pedal Drive, das zum Glück nach dem Anlassen erneut aktiviert werden muss - auch wenn da von Ahnungslosen deswegen gemeckert wird), sondern vom Marketing hinten auch noch Scheibenbremsen verordnet bekommen, vielleicht, weil manche Trommelbremsen als "unsportlich" ablehnen würden. Auf jeden Fall muss man auf die Scheiben aufpassen, sonst sehen sie halt nach ein paar Wochen (wenn es zwischendurch mal geregnet hat) erbärmlich aus.