Beiträge von Spuermeise

    Habe das Heute ausprobiert und es funktioniert. :thumbup:

    Also Beifahrersitz ganz nach Vorne, Rücksitz ganz nach hinten, Kopfstützen raus, Lehne vom Beifahrersitz ganz nach hinten geklappt.

    Danke für's nochmalige ausprobieren! :) Schön, dass es auch in der Basisversion gute Transportmöglichkeiten gibt.

    Ob jemand von den Techno-Fahrer/innen schauen kann, ob man die Beifahrerlehne da ähnlich weit nach hinten kippen kann? Nicht dass Renault einfach so ein Gelenk mit maximal 90 Grad Vor-Zurück-Auslenkung bei dem einem Modell (Techno) nach vorne, und bei dem anderem Modell (Evolution) nach hinten einbaut...

    Keine Ahnung was in dem ominösen Video gezeigt wird, aber dass das DC-Laden bis 100% nochmal so lange dauert wie von 15% auf 80% (ca. 28 Minuten), ist ganz normal für den DC-Ladevorgang von E-Autos. Der Grund der nachlassenden Leistung im oberen %SOC-Bereich ist die notwendige Begrenzung jeder einzelnen Zellenspannung, die aufgrund der elektrochemischen Prozesse begrenzt bleiben muss (z.B. auf 4 Volt).


    Die Ladeleistung das Akkupacks liegt mit bis zu 53 kW bei ca. 1,9 C (immer bezogen auf die Akkugröße) was ein leicht überdurchschnittlicher Wert ist. Dass ein 4x so schwerer Akku auch 4x soviel Leistung ziehen kann, ist keine Überraschung.


    Mit zwei Tricks kann man beim Twingo E-Tech aber eine niedrigere Ladeleistung provozieren:


    - die Akkuzellentemperatur über 55°C ansteigen lassen, z.B. bei einem zweiten Ladenvorgang nach durchgehend 130 km/h Geschwindigkeit bei sommerlichen Außentemperaturen. Da der Akku des Twingo nur gebläsegekühlt ist, kann sich die im Kurzen Zeitraum ergebende Verlustwärme bei höheren Außentemperaturen nicht so schnell abgeführt werden.


    Deswegen empfiehlt Renault für lange Strecken, wo mehrere Ladevorgänge hintereinander notwendig werden, nur mit maximal 110 km/h zu fahren (siehe Video "Optimierung der Reichweite). Dadurch geht weniger Energie verloren (mehr Luftwiderstand und etwas ineffizienterer Antrieb), die Reichweite beträgt dann ca. 190 km statt ca. 140 km wie bei 130 km/h, so dass man trotz der niedrigeren Geschwindigkeit (je nachdem) einen ganzen Ladevorgang einsparen kann, und eigentlich gar keine Zeit verliert.


    Dadurch hat die Gebläsekühlung auch bei höheren Außentemperaturen mehr Zeit, die ggü. 130 km/h ohnehin niedrigere Verlustwärme der Akkuzellen abzuführen (im Beispiel 103 Minuten vs. 65 Minuten lang), so dass der Akku zu Begin des folgenden Ladevorgangs weniger warm sein wird, und normal schnell geladen werden kann.


    - Laden an einer älteren 50 kW-DC-Ladesäulen, die nur 125 A abgegen kann. Dann erhält der Twingo seinen möglichen Ladestrom von 175 A nicht, und die Ladeleistung ist vom Start ab auf 37 kW begrenzt,



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    Also ich hatte das Auto insbesondere auch wegen des bislang bei keinen anderen E-Auto erzielten niedrigen Normverbrauchs (bei der "Evolution"-Variante: WLTP 12,2 kWh/100 km, nicht zuletzt aufgrund des relativ niedrigen Gewichts und der doch stark geneigten Frontscheibe inkl. den Spiegelungen) bestellt, und nicht weil das Auto für irgendeinen Einsatzbereich beworben wird.


    Wer weniger Wert auf niedrigen Stromverbrauch legt, kann sich von allen Kompromissen befreit natürlich auch was anderes denken.

    Ein EV(!) Routenplaner der nicht für EVs gedacht ist? ^^

    Nunja, es müsste halt eine Einstellmöglichkeit "ECO-Mode" geben. Dann wäre die Geschwindigkeit auf 115 km/h oder 110 km/h (wie es Renault in dem Video "Optimierung der Reichweite" empfiehlt) begrenzt, und der Vorteil einer (vermeindlich) schnelleren Autobahnfahrt mit 130 km/h gewinnt beim Routenplaner nicht mehr immer ggü. einen für ein E-Auto mit eher kompaktem Akku angepassten Routenvorschlag.


    Es gibt glaube eine ähnliche klingende Option, aber wenn die so wie in den üblichen Navis programmiert ist, vermeidet die dann Autobahnen wie Vampire das Weihwasser. Das hat dann z.B. die Folge, dass statt der Kochertalbrücke der A6 zu befahren, eine extrem langwierige Berg- und Talfahrt hinunter ins Kochertal mit 200 vermeidbaren Höhenmetern angezeigt wird, was freilich gar kein Vorteil wäre, statt den Abschnitt einfach mit 110 km/h oben auf der A6 zu fahren.

    im Gegenteil, es fährt riesige Umwege, um auf der Autobahn zu fahren.

    Ja, das ist mir auch schon beim Renault EV Route Planner aufgefallen. Statt aus Richtung Ansbach z.B. nach Heidelberg-Schlierbach ab Sinsheim die kürzere und meist genauso schnelle Bundesstraße zu nehmen, leitet er einen umwegig weiter über die Autobahnkreuze A6/A5 und A5/A656, weil man dort bei Tempo 130 ein halbe Sekunde früher da wäre (aber einen Extra Ladestopp einlegen müsste, der aber nicht zählt).


    Für Elektroautos ist der Routenplaner offensichtlich nicht gedacht.


    Wo habt ihr Kaufvertrag und Fahrzeugschein hochgeladen?


    Die werden m.W.n. nicht benötigt, im aktuellen Förderprogramm soll die "FIN" soll (zusammen mit der Personenidentität) schon ausreichen. Ich habe nur mal gelesen, dass jemand der die FIN schon hatte aber das Fahrzeug noch gar nicht zugelassen war, die BAFA den (noch gar nicht existierenden) Fahrzeugschein erbeten hat.

    Vermutlich war das nur ein Fehler im Shop, das einzige gezielte Täuschen ist hier der Videotitel.

    Denke ich auch, die Aussage ist ziemlich lachhaft. Noch schlimmer ist aber die extrem hohe Zahl an Videoaufrufen in kurzer Zeit. Die Algorithmen der "Sozialen Medien" puschen die empörenden, verblödenden Videos immer nach ganz oben, um die Vollverblödung der Leute möglichst schnell zu ereichen.

    Auch meinen herzlichen Glückwunsch zu deinem Mango-Gelben, @strobel !


    Da es ja nicht so viele Fotos vom "Evolution"-Innenraum gibt, hätte ich gleich eine spezielle Frage 8) Laut eines anderen Forums kann man den Beifahrersitz beim "Evolution" in die Liegeposition bringen ("Sitz ganz nach vorn schieben und Lehne nach hinten klappen"), so dass man auch einen "Zwei-Meter-Ladebereich" erhält. Nur kann ich mir das nicht so vorstellen. Könntest du das vielleicht mal ausprobieren, und ein Foto machen?