Beiträge von Spuermeise

    Hallo zusammen,


    dieser Screenshot aus Leerfahrt-Video (franz.) ist vielleicht ganz interessant:


    - 16,1 km nachdem der (vom BMS geschätzte) 0% / 0 km - Punkt des Akkus erreicht war (der Trip-Meter wurde genau dann auf "0" gesetzt), zeigt sich die "Schildkröte" im Instrumentenbrett.


    BelowZero.jpg


    Dann ist die Antriebsleistung stark reduziert, und der Twingo wird bald stehenbleiben (bzw. nicht mehr auf Druck auf das Fahrpedal reagieren).


    Doch Vorsicht: auf diese 16 Extra-Kilometer (nachdem der Twingo schon "0" angezeigt hat) kann man sich keinesfalls verlassen.

    Es kann sein, dass das BMS auch korrekter "schätzt" und 0% wirklich 0 km sind. Auch darf man dann nur sehr maßvoll beschleunigen. Der Test war zudem bei +32°C Außentemperatur.


    Interessant beim Power-Meter (links auf dem Instrumentenbrett) finde ich noch:


    - der (langsam größer werdende) schraffierte Bereich oben zeigt wohl an, dass nur noch wenig AntriebsLeistung zur Verfügung steht - wichtig zu wissen, falls man z.B. zum Überholen ansetzen will!

    - der schraffierte Bereich unten zeigt eine geringfügige Verringerung bei einer folgenden DC-Ladung an (hohe Akkuzellentemperaturen)

    Hier kommt auch gleich ein ganz frisches Update der Förderstatistik (electrive.net)


    "Zum Stichtag 1. August gab es exakt 26.875 bereits bewilligte Anträge. Die Anzahl der gestellten Anträge beträgt locker das Vierfache: Wie vergangene Woche berichtet, wurde jüngst die Marke von 100.000 Förderanträgen überschritten."


    "Rund die Hälfte aller bisherigen bewilligten Anträge entfällt auf die niedrigste Einkommensstufe (zu versteuerndes Haushalt-Jahreseinkommen bis 45.000 Euro). Die Förderung kommt durchaus dort an, wo sie soll: Bei Menschen mit eher niedrigem bis mittleren Einkommen, die sich ohne Subvention womöglich kein neues E-Auto anschaffen würden. Im Schnitt ergab sich eine Förderung 4.350 Euro pro Haushalt."


    In der Reihenfolge der Bewiliigungen nach Herstellern liegt nun die Volkswagen AG an erster Stelle. Das stützt meine These aus meinem Beitrag #106, dass diese Kunden einen halben Tag länger gebraucht haben könnte, um ihre Bund ID etc. scharfzuschalten, und erst ab dem 19. Mai gegen 19 Uhr einen Förderantrag gestellt haben. Renault liegt bei den bewilligten Anträgen jetzt auf Platz 5.


    Zu beachten ist, dass die genannten ersten, bereits bewilligten 26.875 Anträge bereits alle bis zum 21. Mai 2026 gestellt worden waren. Zu diesem Datum gab es (fast) noch keine privaten Twingo E-Tech-Neuzulassungen. Bei der Statistik nach Fahrzeugmodellen fällt noch auf, dass sich der E-Kleinstwagen Leapmotor T03 unter den Top Ten liegt. Das liegt m.E. einfach daran, dass dieses Auto ähnlich wie beim Twingo E-Tech ein sehr hohen Privatzulassungsanteil hat, und die Förderung gibt es nur für Privatleute.


    Laut Berichten liegen Tesla, Skoda und Renault auf den ersten drei Plätzen.


    Nur zur Einordnung: diese Berichte basieren auf den in den ersten 10 Stunden des Programms gestellten Anträgen, vom 19. Mai 9 Uhr zur Eröffnung des Föderportals, bis 19. Mai ca. 19 Uhr, mehr als diese ca. 12.000 Anträge wurden bis zum Stichtag der Anfrage, dem 30. Juni, noch nicht bearbeitet.


    Dabei war Renault übrigens mit gerade einmal 784 (Q: SZ) bewilligten Anträgen vertreten. Bis Anfang August würden aber bereits 104.000 Anträge gestellt, von deren Zusammensetzung nach Herstellern wurde bislang gar nichts bekannt gegeben.


    Aus der kleinen Zahl der an einem halben Tag gestellten Anträgen kann man wenig folgern, vielleicht, das ein größerer Anteil Kunden etablierter deutscher Hersteller noch einen halben Tag nach ihrer Bund ID-gesucht haben, oder vor dem Problem mit einer fehlenden Prüfzimmer in der FIN, welche das Portal zu Begin noch nicht toleriert hat standen, und daher (wenn sie den Antrag erst ab 19. Mai ca. 19 Uhr gestellt haben sollten), in der rudimentären veröffentlichten Halbtagsstatistik noch nicht berücksichtigt wurden.

    Im Juli 2026 wurden in Deutschland 1.295 Renault Twingo E-Tech neu zugelassen, davon 1.143 (88,3%) privat (= nicht gewerblich). Das ist schon etwa ein Drittel der monatlichen Produktionskapazität des Werks in Novo mesto (ca. 200 Stück/Tag) bzw. der Zulieferer von Renault.


    Gemessen an allen 78.609 Zulassungen von rein batterieelektrischen PKW (BEV) im August macht der Twingo E-Tech 1,6% aus.


    Damit gibt es in 2026 bislang ingesamt 2.870 Neuzlassungen vom Renault Twingo E-Tech, davon 2.190 (76,3%) privat.


    Quelle: KBA FZ11

    Kleines Loch in die Armlehne wo die 12V-Buchse ist? Und ein kurzes 12V Verlängerungskabel mit 30-50cm Kabel aufgerollt ins Staufach die Mittelarmlehne legen?

    Wäre auch mein Favorit, wobei man die Mittelarmlehne dann selber einbauen müsste (und dabei vor allem nicht zu tief bohren!)

    Hallo zusammen,

    u.a. In Frankreich hat die (in D nicht erhältliche) Basisversion vom Twingo E-Tech nur ein sog. einphasiges AC-Ladegerät mit 6,6 kW. Das entspricht einem Strom von ca. 29 Ampere (230 V * 29 A = 6.670 W).


    Hat jemand vielleicht schonmal ausprobiert, ob der Twingo mit dem normalen 11 kW-Lader bei einphasiger Stromzufuhr ("AC-1", z.B. kleinere PV-Anlage und entsprechende Wallbox) mehr als 16 Strom ziehen kann? Wenn beim "Ladebildschirm" z.B. mal 4,6 kW zu lesen ist, würde er mit 20 Ampere laden können (230 V * 20 A).