Ladeziegel - Mobile Wallbox - 230V Ladekabel - Schukolader

  • Im Falle einer roten CEE, also 400V, wird auch nicht gedrosselt, sondern abgeschaltet. Eine feste WB kann gedrosselt werden, zumindest wenn sie neueren Baudatums ist.

    Beides richtig. Das Problem ist aber in beiden Fällen der zusätzliche Aufwand bzw. Platz im Zählerschrank, der für die Fernsteuerbarkeit notwendig ist. Im Falle der CEE zusätzlich der Platz, der für den Schütz bzw. allgemeiner für die Abschaltbarkeit notwendig ist. Beides kann sehr schnell 4-stellig werden, wenn entsprechende Umbauten nötig werden. In dem Fall würde ich eine rote CEE installieren lassen, den Mittelfinger rausholen und die mobile Wallbox dran anschließen, fertig. Aber so ein hochkriminelles Vorgehen würde ich natürlich nie jemand anderem empfehlen.

  • Beides richtig. Das Problem ist aber in beiden Fällen der zusätzliche Aufwand bzw. Platz im Zählerschrank, der für die Fernsteuerbarkeit notwendig ist. Im Falle der CEE zusätzlich der Platz, der für den Schütz bzw. allgemeiner für die Abschaltbarkeit notwendig ist. Beides kann sehr schnell 4-stellig werden, wenn entsprechende Umbauten nötig werden. In dem Fall würde ich eine rote CEE installieren lassen, den Mittelfinger rausholen und die mobile Wallbox dran anschließen, fertig. Aber so ein hochkriminelles Vorgehen würde ich natürlich nie jemand anderem empfehlen.

    Im April stand ich genau so vor dieser Entscheidung - mobile WB mit CEE oder feste WB. Erst im Zuge der Recherchen habe ich dann vom §14 gelesen und beim Haus-Elektriker nachgefragt. Fazit: eine steuerbare CEE 400V zu setzen lag bei €1600, die feste WB bei €2000. Um für die Zukunft gerüstet zu sein habe ich mich dann für die feste WB entschieden, die zudem dann auch 22kW kann. Irgendwann wird doch noch ein größerer BEV kommen.

    Und ja, die meisten, die eine rote CEE installiert haben, werden die mWB wahrscheinlich nicht gemeldet haben. Wo kein Kläger.....

    Twingo e-tech, Techno Urban Range in weiß

  • Die Reduzierung der Leistung auf 4,2 kW (gemäß § 14a EnWG) erfolgt in der Praxis meist über das Smart Meter (bzw. das Smart-Meter-Gateway) in Kombination mit einer Steuerbox, die den Befehl an die Wallbox weitergibt. Da nützt auch die Dose 3 m weiter nichts.

    Grüße Andreas

  • Viele legen ja Wert auf KI, das must ich erfragen. Soweit übersteigt das mein Wissen. Zitat einer KI...

    2. Die Drosselung gilt für die Gerätekategorie
    Wenn der Netzbetreiber das Signal zur Drosselung schickt, gilt die Leistungsgrenze für den gesamten Haushalt bzw. für alle Ladestationen zusammen. Es gibt dabei zwei Rechenwege, je nachdem, wie deine Geräte gesteuert werden: [1, 2]

    • Direkte Steuerung (ohne Energiemanagementsystem): Jede angemeldete Wallbox/Steckdose wird einzeln über ein Relais oder Steuerkabel auf maximal 4,2 kW gedrosselt. Steckst du das Auto an die andere Dose um, empfängt diese genau dasselbe Drosselsignal. [1, 2]
    • Gleichzeitigkeitsfaktor (mit Energiemanagementsystem/EMS): Hast du mehrere steuerbare Geräte (z. B. zwei Wallboxen oder eine Wallbox und eine Wärmepumpe), wird ein Gesamtwert für dein Haus errechnet. Bei zwei Ladestationen gilt ein sogenannter Gleichzeitigkeitsfaktor von 0,8. Dem gesamten System stehen dann im Dimm-Fall 4,2 kW × 2 × 0,8 = 6,72 kW zur Verfügung. Diese Leistung kannst du frei aufteilen (z. B. lädt ein Auto mit 4,2 kW und das andere mit 2,5 kW) – aber 11 kW an einer Dose sind auch hierbei gesperrt. [1, 2]

    Wie sieht es mit normalen Haushaltssteckdosen aus?
    Normale Schukosteckdosen (2,3 kW) fallen nicht unter die Steuerbarkeit. Du könntest theoretisch dort ein Notladekabel einstecken. Da das aber ohnehin viel langsamer lädt als die gedrosselte Starkstromsteckdose (4,2 kW), bringt das keinen Vorteil und belastet die Hausinstallation bei Dauerlast unnötig.

    Grüße Andreas

  • kannst du es am Ziegel einstellen. Ich kann das auch am Auto, aber warum kompliziert.



    Mit diversen ICCBs ("Ladeziegel") kann man den Maximalstrom in verschiedenen Stufen einstellen, aber wie machst du das denn im Twingo?


    Beispiel aus meiner langjährigen E-Auto-Praxis, warum eine Maximalstrom-Begrenzung auch im Auto sinnvoll sein könnte: man lädt mit einem ICCB an der Schuko-Dose an seinem Tiefgaragenstellplatz. Die Schuko-Dose möchte man wegen weil sie schon ein paar Jahre alt ist wegen Schmorgefahr etc. mit nicht mehr als sagen wir 10 Ampere Dauerlast betreiben. Man könnte am ICCB z.B. 8 Ampere einstellen. In der Garage spielende Kinder können aber auch darauf herumklicken und das verstellen (z.B. auf 12 A), ohne dass du es mitbekommst. Hier wäre ein zusätzlicher, auch ggf. gröbere Einstellungsmöglichkeit im Auto von Vorteil.

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