Beiträge von Spuermeise

    Hier kommt auch gleich ein ganz frisches Update der Förderstatistik (electrive.net)


    "Zum Stichtag 1. August gab es exakt 26.875 bereits bewilligte Anträge. Die Anzahl der gestellten Anträge beträgt locker das Vierfache: Wie vergangene Woche berichtet, wurde jüngst die Marke von 100.000 Förderanträgen überschritten."


    "Rund die Hälfte aller bisherigen bewilligten Anträge entfällt auf die niedrigste Einkommensstufe (zu versteuerndes Haushalt-Jahreseinkommen bis 45.000 Euro). Die Förderung kommt durchaus dort an, wo sie soll: Bei Menschen mit eher niedrigem bis mittleren Einkommen, die sich ohne Subvention womöglich kein neues E-Auto anschaffen würden. Im Schnitt ergab sich eine Förderung 4.350 Euro pro Haushalt."


    In der Reihenfolge der Bewiliigungen nach Herstellern liegt nun die Volkswagen AG an erster Stelle. Das stützt meine These aus meinem Beitrag #106, dass diese Kunden einen halben Tag länger gebraucht haben könnte, um ihre Bund ID etc. scharfzuschalten, und erst ab dem 19. Mai gegen 19 Uhr einen Förderantrag gestellt haben. Renault liegt bei den bewilligten Anträgen jetzt auf Platz 5.


    Zu beachten ist, dass die genannten ersten, bereits bewilligten 26.875 Anträge bereits alle bis zum 21. Mai 2026 gestellt worden waren. Zu diesem Datum gab es (fast) noch keine privaten Twingo E-Tech-Neuzulassungen. Bei der Statistik nach Fahrzeugmodellen fällt noch auf, dass sich der E-Kleinstwagen Leapmotor T03 unter den Top Ten liegt. Das liegt m.E. einfach daran, dass dieses Auto ähnlich wie beim Twingo E-Tech ein sehr hohen Privatzulassungsanteil hat, und die Förderung gibt es nur für Privatleute.


    Laut Berichten liegen Tesla, Skoda und Renault auf den ersten drei Plätzen.


    Nur zur Einordnung: diese Berichte basieren auf den in den ersten 10 Stunden des Programms gestellten Anträgen, vom 19. Mai 9 Uhr zur Eröffnung des Föderportals, bis 19. Mai ca. 19 Uhr, mehr als diese ca. 12.000 Anträge wurden bis zum Stichtag der Anfrage, dem 30. Juni, noch nicht bearbeitet.


    Dabei war Renault übrigens mit gerade einmal 784 (Q: SZ) bewilligten Anträgen vertreten. Bis Anfang August würden aber bereits 104.000 Anträge gestellt, von deren Zusammensetzung nach Herstellern wurde bislang gar nichts bekannt gegeben.


    Aus der kleinen Zahl der an einem halben Tag gestellten Anträgen kann man wenig folgern, vielleicht, das ein größerer Anteil Kunden etablierter deutscher Hersteller noch einen halben Tag nach ihrer Bund ID-gesucht haben, oder vor dem Problem mit einer fehlenden Prüfzimmer in der FIN, welche das Portal zu Begin noch nicht toleriert hat standen, und daher (wenn sie den Antrag erst ab 19. Mai ca. 19 Uhr gestellt haben sollten), in der rudimentären veröffentlichten Halbtagsstatistik noch nicht berücksichtigt wurden.

    Im Juli 2026 wurden in Deutschland 1.295 Renault Twingo E-Tech neu zugelassen, davon 1.143 (88,3%) privat (= nicht gewerblich). Das ist schon etwa ein Drittel der monatlichen Produktionskapazität des Werks in Novo mesto (ca. 200 Stück/Tag) bzw. der Zulieferer von Renault.


    Gemessen an allen 78.609 Zulassungen von rein batterieelektrischen PKW (BEV) im August macht der Twingo E-Tech 1,6% aus.


    Damit gibt es in 2026 bislang ingesamt 2.870 Neuzlassungen vom Renault Twingo E-Tech, davon 2.190 (76,3%) privat.


    Quelle: KBA FZ11

    Kleines Loch in die Armlehne wo die 12V-Buchse ist? Und ein kurzes 12V Verlängerungskabel mit 30-50cm Kabel aufgerollt ins Staufach die Mittelarmlehne legen?

    Wäre auch mein Favorit, wobei man die Mittelarmlehne dann selber einbauen müsste (und dabei vor allem nicht zu tief bohren!)

    Hallo zusammen,

    u.a. In Frankreich hat die (in D nicht erhältliche) Basisversion vom Twingo E-Tech nur ein sog. einphasiges AC-Ladegerät mit 6,6 kW. Das entspricht einem Strom von ca. 29 Ampere (230 V * 29 A = 6.670 W).


    Hat jemand vielleicht schonmal ausprobiert, ob der Twingo mit dem normalen 11 kW-Lader bei einphasiger Stromzufuhr ("AC-1", z.B. kleinere PV-Anlage und entsprechende Wallbox) mehr als 16 Strom ziehen kann? Wenn beim "Ladebildschirm" z.B. mal 4,6 kW zu lesen ist, würde er mit 20 Ampere laden können (230 V * 20 A).

    Habe das Heute ausprobiert und es funktioniert. :thumbup:

    Also Beifahrersitz ganz nach Vorne, Rücksitz ganz nach hinten, Kopfstützen raus, Lehne vom Beifahrersitz ganz nach hinten geklappt.

    Danke für's nochmalige ausprobieren! :) Schön, dass es auch in der Basisversion gute Transportmöglichkeiten gibt.

    Ob jemand von den Techno-Fahrer/innen schauen kann, ob man die Beifahrerlehne da ähnlich weit nach hinten kippen kann? Nicht dass Renault einfach so ein Gelenk mit maximal 90 Grad Vor-Zurück-Auslenkung bei dem einem Modell (Techno) nach vorne, und bei dem anderem Modell (Evolution) nach hinten einbaut...

    Keine Ahnung was in dem ominösen Video gezeigt wird, aber dass das DC-Laden bis 100% nochmal so lange dauert wie von 15% auf 80% (ca. 28 Minuten), ist ganz normal für den DC-Ladevorgang von E-Autos. Der Grund der nachlassenden Leistung im oberen %SOC-Bereich ist die notwendige Begrenzung jeder einzelnen Zellenspannung, die aufgrund der elektrochemischen Prozesse begrenzt bleiben muss (z.B. auf 4 Volt).


    Die Ladeleistung das Akkupacks liegt mit bis zu 53 kW bei ca. 1,9 C (immer bezogen auf die Akkugröße) was ein leicht überdurchschnittlicher Wert ist. Dass ein 4x so schwerer Akku auch 4x soviel Leistung ziehen kann, ist keine Überraschung.


    Mit zwei Tricks kann man beim Twingo E-Tech aber eine niedrigere Ladeleistung provozieren:


    - die Akkuzellentemperatur über 55°C ansteigen lassen, z.B. bei einem zweiten Ladenvorgang nach durchgehend 130 km/h Geschwindigkeit bei sommerlichen Außentemperaturen. Da der Akku des Twingo nur gebläsegekühlt ist, kann sich die im Kurzen Zeitraum ergebende Verlustwärme bei höheren Außentemperaturen nicht so schnell abgeführt werden.


    Deswegen empfiehlt Renault für lange Strecken, wo mehrere Ladevorgänge hintereinander notwendig werden, nur mit maximal 110 km/h zu fahren (siehe Video "Optimierung der Reichweite). Dadurch geht weniger Energie verloren (mehr Luftwiderstand und etwas ineffizienterer Antrieb), die Reichweite beträgt dann ca. 190 km statt ca. 140 km wie bei 130 km/h, so dass man trotz der niedrigeren Geschwindigkeit (je nachdem) einen ganzen Ladevorgang einsparen kann, und eigentlich gar keine Zeit verliert.


    Dadurch hat die Gebläsekühlung auch bei höheren Außentemperaturen mehr Zeit, die ggü. 130 km/h ohnehin niedrigere Verlustwärme der Akkuzellen abzuführen (im Beispiel 103 Minuten vs. 65 Minuten lang), so dass der Akku zu Begin des folgenden Ladevorgangs weniger warm sein wird, und normal schnell geladen werden kann.


    - Laden an einer älteren 50 kW-DC-Ladesäulen, die nur 125 A abgegen kann. Dann erhält der Twingo seinen möglichen Ladestrom von 175 A nicht, und die Ladeleistung ist vom Start ab auf 37 kW begrenzt,



    -