Bremsscheiben hinten nach X Wochen

  • Also, es ist eigentlich ganz einfach:

    wenn man die Bremse nur ganz leicht drückt, kann man in N schalten. Ich habe das getestet als eine Ampel 100m voraus auf rot ging. Ich habe nach sanftem Druck aufs Bremspedal auf N geschaltet und das Auto mit der hydr. Bremse zum Stillstand gebracht. Wenn man das turnus-und routinemäßig macht, ggf. auch mal stärker runterbremsen, sollte das reichen die Bremsscheiben in Topform zu halten.

  • Was wäre dann der Unterschied dazu, einfach bei niedrigster Reku (0) aufs Bremspedal zu drücken?


    Bei der ursprünglichen Fragestellung geht es ja darum, dass die hinteren Bremsscheiben schnell vergammeln. Dann kam die Idee, den Schalter für die elektrische Parkbremse während der Fahrt zu bestätigen, weil die normalerweise auf die Hinterachse wirkt, und so deren Scheiben ordentlich gereinigt würden.

  • Das wird schon auch funktionieren, wenn man stärker rein tritt. Geht man aber auf N ist die Reku ausgeschaltet.

    Ich habe auch die eFB bei ca 80 gezogen (in D) - die geht ganz schön rein, stärker als bei meine Kuga, vielleicht auch deswegen, weil der Kuga mehr Masse hat.

    Man könnte jz auf 100 beschleunigen, auf N gehen und die eFB ziehen + gezogen halten. Dann geht es nur auf die hinteren.

  • Was wäre dann der Unterschied dazu, einfach bei niedrigster Reku (0) aufs Bremspedal zu drücken?


    Bei der ursprünglichen Fragestellung geht es ja darum, dass die hinteren Bremsscheiben schnell vergammeln. Dann kam die Idee, den Schalter für die elektrische Parkbremse während der Fahrt zu bestätigen, weil die normalerweise auf die Hinterachse wirkt, und so deren Scheiben ordentlich gereinigt würden.

    Die Rekurpationsstufen sind ja eigentlich dafür gedacht, was passiert, wenn du das Gas wegnimmst. Wenn du manuell das Bremspedal drückst, hat das nichts mit dieser Einstellung zu tun, dort wird immer gleich rekurpiert, abhängig vom Batteriemanagement. Darum kannst du auch mit niedrigster Stufe segeln und holst dir übers Bremsen trotzdem Energie zurück. Die Stufe zu erhöhen wird nur für One-Pedal oder bspw. bergab Fahren interessant

  • Also, es ist eigentlich ganz einfach:

    wenn man die Bremse nur ganz leicht drückt, kann man in N schalten. Ich habe das getestet als eine Ampel 100m voraus auf rot ging. Ich habe nach sanftem Druck aufs Bremspedal auf N geschaltet und das Auto mit der hydr. Bremse zum Stillstand gebracht. Wenn man das turnus-und routinemäßig macht, ggf. auch mal stärker runterbremsen, sollte das reichen die Bremsscheiben in Topform zu halten.

    Genau so geht das. Ich mach das bei meinem 1 mal die Woche. In N und dann Parkbremse, weil die auf die Hinterräder wirkt. Diese sind es die ja stärker rosten. So wie Spuermeise es erwähnt. Sieht man an meinem auch schön.


    Man könnte jz auf 100 beschleunigen, auf N gehen und die eFB ziehen + gezogen halten. Dann geht es nur auf die hinteren.

    Genau so mache ich es auch. Grundsätzlich auf der Bundes oder Landstraße wenn keiner hinten ist mit 100 die Parkbremse. Ist dann wie man man etwas stärker selbst bremst. Bei 30 haut das natürlich aber mehr rein. Meiner hat aber auch über 2 Tonnen. Trotzdem mach ich das bei 100 km/h.

  • Ja genau, das macht beim R5 durchaus einen Unterschied.


    Ich kann aktuell nur für den R5 sprechen, den fahre ich schon seit Oktober, der Twingo ist bei mir noch nicht angekommen.


    Ziehst du die Parkbremse während der Fahrt nur kurz an, bremst das Auto minimal runter und löst sofort wieder, das entspricht einer kurzen Verzögerung ohne echten Notbremseffekt. Hältst du sie dagegen einige Sekunden gezogen, aktiviert das System die maximale Bremsleistung, dabei greift auch das ABS mit ein, damit das Fahrzeug kontrolliert und ohne auszubrechen zum Stillstand kommt. Genau deshalb kann so auch ein Beifahrer im Notfall das Auto zum Stehen bringen, einfach gezogen halten reicht.


    Zusätzlich macht es einen Unterschied, ob eine Fahrstufe eingelegt ist oder nicht. Bei eingelegter Fahrstufe und Fahrzeugbewegung schaltet das System bei gehaltenem Bremsschalter auf die hydraulische Betriebsbremse um, dann wird über alle vier Räder gebremst. Steht das Fahrzeug oder ist keine Fahrstufe eingelegt, wirkt die Parkbremse nur klassisch auf die Hinterräder, so wie man das von der guten alten Handbremse kennt. Dieses Prinzip mit der Umschaltung je nach Fahrsituation ist bei modernen elektrischen Parkbremsen mit Notbremsfunktion (auch bei anderen Herstellern wie VW oder Audi) ganz üblich und technisch nahezu identisch umgesetzt, ob der Twingo das genauso handhabt, kann ich noch nicht bestätigen, da ich ihn selbst noch nicht fahre.

  • Ich bin sehr gespannt, was hier rauskommt, ob es wirklich eine Notbremsfunktion gibt mit allen 4 Rädern, das wäre zumindest für die Langlebigkeit der Bremsen eine einfach Lösung, einfach jede Woche einmal von 100 auf 30 mit gehaltenem Parkbremsknopf "freibremsen" :)

    Twingo: Techno, Absolut Grün, 18" AllSeason, Sitzheizung, Armlehne, Connected Services 5 Jahre