Was könnt ihr einem neuen Fahrzeugnutzer raten

  • AGM und EFB kamen raus wegen dem Startstopp-Systemen. Deshalb nennt man sie auch Start-Stopp-Batterien. Weil die an jeder Ampel den Motor vereinfacht geasagt neu anwerfen mussten. Sowas braucht man beim BEV nicht.


    Da gab es irgendwann Ladegeräte wo man direkt AGM bzw EFB anwählen konnte weil die mit höheren Ladespannungen geladen wurden. Ich hab auch speziell wegen meiner Start-Stop-Systemen ein Ladegerät das speziell auf die abgestimmt war, gekauft (geht aber auch für normale Bleiakkus): https://www.amazon.de/dp/B014URJ77U?ref_=ppx_hzsearch_conn_dt_b_fed...


    Achja, meine EFB hielt die 6 Jahre bis ich das Auto in Zahlung gegeben habe. Hab sie aber auch gepflegt, sprich immer wieder Erhaltungsladung wenn der Wagen länger stand. Das macht ja ein BEV automatisch.


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  • Angeblich helfen diese hohen Anlasserströme von teils mehreren Hundert Ampere der Sulfatierung entgegen zu wirken. Das hat der Bleianker im BEV aber nicht. Und deshalb baut der manchmal schneller ab. Eigentlich wäre da eine kleine LFP Batterie mit z.B. 4 Zellen ideal - hat quasi die gleiche Gesamtspannung wie eine 6-zellige Bleibatterie. Aber bei kalten (sehr kalten) Temperaturen kann die LFP Zelle zu sehr einbrechen.


    Soweit ich weiß wird unter Anderem deshalb auch im BEV Bereich noch an den Bleibatterien festgehalten.

  • Hab sie aber auch gepflegt, sprich immer wieder Erhaltungsladung wenn der Wagen länger stand. Das macht ja ein BEV automatisch.

    Das heißt, das BMS des 12V Systems schaltet den Fahrakku zu um die 12V Hilfsbatterie über Stunden hinweg mit einem minimalen Erhaltungsladestrom zu laden?

    Dann dürfte ja praktisch kein BEV Fahrer Probleme mit seiner 12V Batterie haben. :/

    Mein Firmenwagen war mal ein grüner OctaviaRS TDI. Die schlimmste Lästerei über die Farbe wurde mein Benutzername.

    Aktuell ein Ford Explorer electric

    Der Peugeot 308II SW meiner Frau soll bald ein Twingo werden.

  • Bei meinem Smart ED gibt es jedenfalls keine Erhaltungsladung, sondern zyklische Ladung (bei 11,7 V an, und bei 13,5 V oder so aus). Aber stimmt, ich hatte auch nie Probleme mit dem 12V-Akku. Obwohl Einzelne mit der 2012 Firmwareimplementierung eine Deadlocksituation wegen der immer wieder aufgeweckten HV-Batterie mit anschließendem versuchten Balancing berichtet haben).


    Normalerwiese werden die 12V-Probleme eher von dem ganzen neumodischen Multimediageraffel / Akkustandsfernabfragen / Bitcoinschürfen etc. kommen.

    Twingo E-Tech bestellt am 30.5.26, Mango, 16", Safety-Paket, Sitzh., als Nachfolger für dann 13 Jahre alten Smart Fortwo electric drive

  • Das heißt, das BMS des 12V Systems schaltet den Fahrakku zu um die 12V Hilfsbatterie über Stunden hinweg mit einem minimalen Erhaltungsladestrom zu laden?

    Da geht es nicht um Erhaltungsladung über Stunden oder Tage. Beim 6e z.B. (und nicht nur bei dem) wird unter 11,7 Volt nachgeladen. Außer der Akku ist unter 20%. Kannst du mit Carscanner alles schön sehen und belegen. :)


    So wie es Spuermeise schreibt. Kein mir bekanntes BEV lädt ununterbrochen, sondern erst nach unterschreiten eines Limits.


    Vielleicht hast du es falsch verstanden. Das mit der Erhaltungsladung habe ich beim Verbrenner selbst gemacht damit er im Winter nicht ewig rumgurken muss bis er anspringt.

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