Renault Twingo E-Tech Testberichte, YouTube Videos, Vorstellung, Links

  • VW macht es genau andersherum: Erst die teure Variante bestellbar, dann danach die günstigere. Für mich ist die Renault-Strategie die bessere. Den Twingo kauft man sich, wenn man auf der Suche nach einem günstigen, alltagstauglichen, sehr praktischen Kleinwagen ist. Jeder Erhöhung der Akkugröße und Ladeleistung steht im Konflikt mit höherem Gewicht (Renault hat das Ziel vollständig auf LFP umzustellen: ergo muss die Masse eigentlich zunehmen), höherem Verbrauch und am Ende höherem Kaufpreis.


    Ich schiele eher darauf, dass man vielleicht in 5 Jahren den kleinen Akku gegen den größeren tauschen kann, wenn sich die Bedürfnisse ändern sollten. Die Frage hierbei ist, ob Renault das zulassen würde; am Ende möchten Sie Geld verdienen und würden dir eher den neuen Twingo mit größerer Batterie verkaufen.

  • Interessant: zum neuen Modelljahr könnte ein Batterieupgrate kommen....

    Nichts ist unmöglich, Renault ist aber nicht Toyota… ;)


    Ich - ohne speziellen Einblick - halte es aber für überwiegend unwahrscheinlich:

    - Warum sollte Renault die Planung verheimlichen? Vgl VW bei den ID2 Modellen oder MG, die die kommende Solide State Battery ankündigen.

    - Warum soll ausgerechnet der nicht gerade spezialisierte Journalist Hr Kellerhoff von den VDI Nachrichten Kenntnisse haben, die sonst kein Auto-Jounalist herausgefunden hat?

    - Die entsprechenden Passagen im Artikel sind sehr vorsichtig im Konjunktiv formuliert.

    - Ich glaube nicht, daß in die aktuelle Konstruktion einfach ein größerer Akku eingebaut werden kann. Volumen? Kühlung? Batteriemanagement? Alles müsste wohl neu konstruiert werden.

    Ggf auch der Motor (mehr Leistung für mehr Gewicht?). Teuer!

    - Ich glaube eher, daß der Twingo gegenwärtig die vorgenannten Themen maximal ausreizt- mehr geht nicht ohne hohen Aufwand und deutlich höheren Endpreis.

    - Ein Twingo mit deutlich größerem Akku würde den R5 'killen'. Kann Renault das wollen?


    Dafür spräche:

    - Die verdächtige Bezeichnung 'Urban'.

    - ev eine revolutionäre schnelle Fortentwicklung der Akkutechnologie in China?


    Alles Spekulationen!

  • Ich kann mir schon vorstellen, dass der 2027 startende Nissan Wave eine größere Batterie bekommt (die passt ja in die Twingo-Plattform).


    Ansonsten ist es naturgegebene Aufgabe für ein deutsches Ingenieursportal, Kaufinteressierte mit FUD-Artikeln auf einen noch später erscheinenden VW ID.every zu vertrösten. Besonders gut recherchiert ist der Artikel jedenfalls nicht, für die "Evolution"-Variante ist bei den Technischen Daten ein WLTP Verbrauch von 12,2 kWh/100 km (16 Zoll Basisbereifung ), und nicht von 12,7 wie im Artikel gesschrieben.

    Twingo E-Tech bestellt am 30.5.26, Mango, 16", Safety-Paket, Sitzh., als Nachfolger für dann 13 Jahre alten Smart Fortwo electric drive

    Einmal editiert, zuletzt von Spuermeise ()

  • Ansonsten ist es naturgegebene Aufgabe für ein deutsches Ingenieursportal, Kaufinteressierte mit FUD-Artikeln auf einen noch später erscheinenden VW ID.every zu vertrösten.

    Die Absicht Kaufinteressenten zu verunsichern und zum Abwarten zu bewegen, scheint auch mir im Vordergrund zu stehen.

    Der Artikel erscheint sehr spät. Als hätte man abgewartet, welche 'Schwäche' die Masse der Rezensenten findet, um dann mit einer solchen Verunsicherung in diese Kerbe zu hauen.


    Zum Nissan Wave: Ich tippe darauf, daß Twingo, Spring und Wave zumindest zu Beginn, bis weit ins nächste Jahr (= bis nach der 1. Sommerpause im Werk, also bis zu Modelljahr 2028), mit dem gleichen Akku angeboten werden. Baukastenmäßig dann, wie bei den diversen nationalen Versionen, mit/ohne Schnellladung, besonderen Assistenten etc.

  • Nachtrag:

    Es sieht so aus, als wäre der VDI bzw sein Präsident sehr dafür engagiert die weiterhin noch lange Zukunft der Verbrennermotoren:


    VDI-Motorenkongress: Verbrenner noch nicht abschreiben
    Der Motorenkongress des VDI Wissensforums und der ATZ widmet sich ausschließlich Verbrennungsmotoren. Und die haben noch eine lange Zukunft.
    www.vdi-nachrichten.com


    und die oftmals auch politisch formulierte 'Technologieoffenheit':


    Fahrzeugtechnik: Technologieoffenheit bei Antrieben bleibt wichtig
    Ende Februar 2024 trafen sich Experten der Motorenentwickler und Kraftstoffspezialisten aus der ganzen Welt auf dem VDI-Motorenkongress in Baden-Baden, um über…
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    zu befördern.


    Ob sich dies auf die journalistische Sorgfalt bei den VDI nachrichten auswirkt?