Beiträge von zonebattler


    Um nochmal die Kurve zum Anfang zu kriegen:


    Ich hatte gestern die auf der Rechnungs-E-Mail von Mobilize Charge Pass angegebene Hotline-Nummer angerufen und ein freundlicher Kollege hat meine Nachfrage/Beschwerde aufgenommen und mit einer Ticket-Nummer versehen.


    Heute hat mich tatsächlich ein anderer Herr angerufen und mir die Situation erklärt: Die Rechnungsstellung ist tatsächlich korrekt erfolgt nach den angezeigten (und von mir natürlich nicht wirklich gelesenen) Konditionen. Er rät mir dringend, drei Minuten zu opfern, um mich über den angewendeten Tarif zu informieren, bevor ich den Ladevorgang starte, Habe also Lehrgeld gezahlt, das immerhin vom Geschenkguthaben. Gleichwohl hätte ich vorher nicht für möglich gehalten, dass bereits nach 20 Minuten - weit vor Ende des Ladevorgangs - ein Belegungsentgelt (zusätzlich zur Energie) fällig werden kann...


    Soweit, so ärgerlich. Realistisch betrachtet, werde ich aber mindestens 90 % meiner Fahrten im Großraum Nürnberg - Fürth - Erlangen unternehmen, der durch den "LadeVerbund Plus" bestens abgedeckt ist (sogar noch deutlich darüber hinaus). An dessen Ladesäulen (die meist von den jeweiligen Stadtwerken betrieben werden) werden mir bei Bezahlung mit dem Mobilize Charge Pass faire 56 ct/kwH in Rechnung gestellt. Das werde ich so lange machen, bis mein Guthaben aufgebraucht ist, dann kündige ich die Karte.


    Ab dann werde ich die originäre LadeVerbund Plus-Karte benutzen, mit der ich (als Strom/Gas-Kunde der hiesigen infra) nurmehr 42 ct/kwH löhnen muss. Damit bin ich als Laternenparker und Mietwohnungsinsasse im 3. Stock mehr als zufrieden. Auf weiteren Touren werde ich nach Möglichkeit Schnellladesäulen von Aldi Süd ansteuern, da sind 47 ct/kWh angesagt ohne wenn und aber. Wenn man die Dinger denn bedienen kann: der erste Versuch schlug neulich fehl, weil das Display nach Süden ausgerichtet war und die Sonne voll drauf schien. Keine Chance, das was zu erkennen und die richtigen virtuellen Buttons zu treffen...


    Beste Grüße,

    Ralph

    Wir waren halt gegen Ende unserer Reise abends in einem weitgehend menschenleeren Ort (Kleinstadt mit weiland 13 Gasthäusern, jetzt alle zu, zudem 90% Ladenleerstand) und auf dem großen Parkplatz der VR-Bank-Filiale war außer meinem Rennkürbis und der leuchtenden Ladesäule nix. Gar nix. Hatte was von einem postapokalyptischen SF-Film, und mir war dann auch so zumute...


    Beste Grüße,

    Ralph

    Habe gestern auf der Heimfahrt aus dem Kurzurlaub in einer süddeutschen Kleinstadt nochmal Elektronen nachfassen müssen und gut 19 kWh in meinen Rennkürbis gepumpt. Und das erstmals in meiner E-Auto-Karriere an einem Schnelllader:


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    Offenbar waren die 19 kW in exakt 20 Minuten drinnen (was mich wundert, denn ich habe von knapp 40% auf 100% aufgeladen), und danach wurden mir sofort 26 ct pro Minute aufgebrummt.


    Das muss man sich mal vorstellen: 19 kW für summa summarum fast 27 EUR! Bin ich damit der traurige Rekordhalter hier?


    P.S.: Geht zwar "nur" von meinem geschunken gekrochenen ChargePass-Guthaben ab, aber dennoch...


    Grummelnde Grüße,

    Ralph

    Nochmals herzlichen Dank an alle, die sich an der Lösungssuche und Problembeseitigung beteiligt haben. Fühle mich bestens aufgehoben hier und hoffe, mal selbst was zurückgeben zu können...


    Liebe Grüße aus dem Allgäu,

    Ralph

    Also, ich noch mal: letztlich war es Minutensache, die Innenverkleidung vom Radhaus an einem der schwarzen Klipse aufzuhebeln (auf ca. 9 Uhr), mit der reingesteckten Hand nach der Baugruppe zu fummeln und die dann von innen wieder korrekt einzusetzen. Und ja, es hat zweimal klick gemacht!


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    Hinterher war ich froh, dass meine Partnerin das souverän selber erledigt hat, statt das irgendeinen Lehrling oder ein unmotivierter Monteur vom fremden Händler dran rumgefummelt hat, der das neue Auto auch nicht wirklich kennt...

    Kurzes Zwischenfazit vom Zielort, 300 km von daheim entfernt:


    Es war eine AC-Ladesäule, und die letzte Methode hat funktioniert, also Startversuch mit gedrücktem Bremspedal und Betätigen das Startknopfes. Das hat letztendlich das Kabel wieder freigegeben. Drücken auf der Fernbedienung hat gar nichts bewirkt.


    So sieht das aus Problem aus:


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    Beim nächsten großen Renault-Händler konnte oder wollte man uns kurzfristig nicht helfen, keine Werkstatt-Termine frei. Na toll.


    Mein Bruder hat sich derweil bei meinem heimischen Händler mit einem Meister den Vorführ-Twingo angesehen und hat herausgefunden, dass man die Innenverkleidung des Radkastens teilweise lösen und das Tastenfeld wieder von hinten reindrücken kann. Die Vermutung ist, dass mein Exemplar bei der Montage nicht korrekt eingeschnappt war.


    Werden wir in Kürze probieren. Aber da fragt man sich schon, ob man ein Auto oder einen Klemmbausteinbaukasten gekauft hat...


    Fortsetzung folgt!

    Schon mal herzlichen Dank für Eure guten Tipps, eins davon wird sicher funktionieren, wenn ich in einer halben Stunde wieder am Auto bin. Ich halte euch auf dem Laufenden!