Fahrzeug auslesen über OBD2 - Carscanner usw

  • Nicht dass ich jetzt von einem 20k€ Auto dasselbe erwarten würde wie von einem 55k€ Auto.

    Soweit so klar.

    Es geht mir aber drum, dass die Daten ja da sind, auch im Twingo - und (und gemäß EU-Rechtslage) dem Besitzer des Fahrzeuges gehören. Warum also werden die Daten vom Fahrzeughersteller „versteckt“?


    Die EU hat bereits umgesetzt, dass ungebundene Werkstätten an die Daten dran kommen müssen und in einem weiteren Schritt, dass Besitzer an die Daten drankommen müssen. Dass man dazu Zusatzgeräte benötigt, ist der EU wohl ein Dorn im Auge, da man als Besitzer keinen unangemessenen Aufwand haben soll.

    Technisch könnte man die Daten über USB, Bluetooth oder einfach das Display zur Verfügung stellen. Alles im Fahrzeug sowieso vorhanden :)


    Aber wie auch immer, ich möchte nicht vom Thema abkommen.

  • Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum derartige Daten „versteckt“ werden.

    Da ist doch ein Bildschirm im Auto… Das sind allesamt „deine“ Daten - also sollten sie einsehbar sein, ohne sich mit Zusatzgerät an irgendwelche Werkstatt-Schnittstellen koppeln zu müssen.


    Zumal die Daten ja auch einen Mehrwert für dessen Besitzer darstellen können.


    Früher zu Verbenner-Zeiten hatten auch nur die sportlichsten Wagen einen Öldruckmesser usw. Viele sind doch heutzutage schon mit der ganzen Hitech im Auto überfordert. Ein befreundeter Händler sagt, es ist heute ganz schlimm. Da kommen viele und wollen einen Werkstatttermin weil da vor so ein U-förmiges Symbol (TPMS/RDKS) leuchtet usw usw. Die meisten in meinem Bekanntenkreis sind da wenig technikaffin. Versuche ich als einen Plausch mit Nachbarn mit E-Autos bemerke ich gleich die Fragezeichen über dem Kopf, alleine schon wenn ich von AC oder DC spreche. Für die ist das Langsamladen und Schneeladen. 80% begrenzen kennt da keiner. Und wenn ich von SoH, Balancing spreche erst recht.


    Was glaubst du, wenn da das Zellbalancing bzw die Spannung jeder einzelnen Zelle und das Zelldelta angezeigt werden würde. Das ist halt eben was für Freaks. Und damit verwirrt man die Leute ja nicht. Sonst stehen die nur noch in der Werkstatt und halten die Mechaniker von der Arbeit ab, weil ja sowieso kaum einer mehr in die Anleitung schaut und kaum die Symbole im Tacho kennt.

  • Selbst in diversen E-Aito Foren werden kW und kWh ja noch wild durcheinandergeworfen.

    Und diese beiden Einheiten sind absolutes Basiswissen beim E-Auto.

    Mein Firmenwagen war mal ein grüner OctaviaRS TDI. Die schlimmste Lästerei über die Farbe wurde mein Benutzername.

    Aktuell ein Ford Explorer electric

    Der Peugeot 308II SW meiner Frau soll bald ein Twingo werden.

  • Was das Detailwissen angeht, bin ich offenbar weniger streng als ihr.

    Viele interessiert sowas nicht die Bohne und zum Beispiel für mich sind AC und DC auch nur relevant, weil die Begriffe eben synonym zu Normal- und Schnelladen gebraucht werden. Ich lese zwar alle paar Jahre mal nach, was nochmal der Unterschied zwischen Gleich- und Wechselstrom ist, aber das habe ich spätestens am Folgetag mangels praktischer Anwendungsszenarien auch schon wieder vergessen…



    Das Bereitstellen der Daten wäre ohnehin Sache der Hersteller und die täten gut daran, Zellspannung & co nicht einfach in den Bordcomputer zu packen.

    Da mache ich mir aber keine Sorgen - das kriegen die schon hin…


    Was die Werkstätten betrifft: wenn sich das Produkt verändert, muss sich auch der Service drumherum verändern. Man hat also die Wahl, ob man sich von derartigen Anfragen gestört fühlt und lieber Auspuffe auswechselt bis dann eben keine Kunden mehr da sind oder sein Geschäftsmodell anpasst. Die Branche ist da in manch anderem Land schon weiter..

  • mich sind AC und DC auch nur relevant

    Wobei AC bisher eher durch "Aircondition" bekannt war. Seit dem E-Auto haben wir eine Abkürzung für zwei verschiedene Dinge. Wird Zeit, dass das EU-weit geregelt wird. 8o

    Nicht dass noch jmd meint mit dem AC -Knopf zwischen Gleich -und Wechselspannung umschalten zu können

  • Was die Werkstätten betrifft: wenn sich das Produkt verändert, muss sich auch der Service drumherum verändern. Man hat also die Wahl, ob man sich von derartigen Anfragen gestört fühlt und lieber Auspuffe auswechselt bis dann eben keine Kunden mehr da sind oder sein Geschäftsmodell anpasst. Die Branche ist da in manch anderem Land schon weiter..

    Naja, mein Verbrenner, den ich im März in Zahlung gab war auch Hitech pur. Da war es auch im Forum immer wieder Thema, dass Viele nicht mit dem ganzen "Digitalgelumpe" klarkamen. Auch das gab es schon RDKS, MRCC, CTS, 360°-Kamera usw. Manche wollen halt diese ganzen Digitalsachen, die anderen sind damit komplett überfordert. Die können halt nur den Schlüssel umdrehen und dann Gas geben und lenken. Danach halt noch mechanische Handbremse hochziehen. :)


    Einer hatte seinen Wagen 3 mal in der Werkstatt, weil (angeblich) immer mal wieder der Bordrechner Alarmtöne von sich gab. Schlussendlich stellte sich heraus, dass es seine Parklite (Elektronische Parkscheibe) war, die ab und zu piept um darauf aufmerksam zu machen, dass die Batterie getauscht werden muss. Natürlich wusste er das nicht, weil er die Anleitung zum Parklite nicht gelesen hat. ;)


    Verständlich, dass da die Werkstätten mit den Augen rollen. Noch dazu, wenn sie vom Hersteller das O.K. für die Fehlersuche auf Garantie bekommen. 8)

  • . Die OBD-Buchse sitzt über dem Bremspedal ohne Abdeckung

    Ich bin wohl mit Blindheit geschlagen, ich habe sie nicht gefunden ;(. Irgendwelche Hinweise?

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    Edit: Doch gefunden, leuchtet einem quasi Mango-Gelb entgegen. Relativ weit links, und direkt an der vorderen Kante der Verkleidung.


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