Bei 3,7kW sinds 86%, dann wird es bei 1,4kW eher Richtung 80% gehen.
Für den Mini hast du bei 6 A Ladestrom 92% gemessen (3.5 A * 365 V / 6 A * 230 V), dazu hat der sogar noch einen Kühlmittelkreislauf.
Der R5 wird ja gerade überarbeitet mit dem neuen effizienteren Antrieb, erst dann wäre er mit dem Twingo 4 vergleichbar.
Dem ADAC glaube ich hinsichtlich E-Autos seit Jahrzehnten gar nichts, etwa hinsichtlich den angeblich gleich hohen Stickoxidbelastungen pro Kilometer (ich jedenfalls rieche in den Strassen nur die Verbrenner).
unabhängig von der Ladeleistung ist (Größenordnung 300W)
Schaun mehr mal (im Vergleich zum R5 hat der Twingo keinen Kühlmittelkreislauf).
Und der Effekt, dass beim schnellen Laden das Nachladen der 12V-Batterie auf den Fahrbetrieb verschoben wird (also insgesamt mehr Energie benötigt), scheint nicht berücksichtigt zu werden.
Übrigens haben wir im Beitrag #80 schonmal ein französisches 450 km-Fahrtvideo bei bis zu 31°C Außentemperatur besprochen: auch bei der letzten Schnellladung gab es noch keinen Leistungseinbruch.
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Er legt also 430-440 km zurück bei Außentemperaturen von 22°C bis 33°C, auf der Flachetappe Paris - Le Mans und zurück, wie gesagt überwiegend mit 110 km/h, die drei Ladevorgänge unterwegs benötigen zusammen 56 Minuten. Das sind im Schnitt 19 Minuten pro Zwischenstopp. Die Ladeleistung war bei der letzten Ladung unverändert hoch, wie es bei einer vierten Ladung ausgesehen hätte, um über 450 km weit zu fahren, wissen wir aber nicht.
Wichtig: er hätte auch 50 kW-Lader genommen, wenn einer frei gewesen wären. So hat er an 175 kW bzw. einer 300 kW-Station geladen. Mit einem 50 kW-Lader hätte das mit den Ladezeiten nicht ganz geklappt, weil der Twingo nur max. 125 A, also 37 kW statt bis zu 53 kW bekommt.
Auch wichtig: der Verbrauch des ca. 350 km langen Autobahnanteils lag bei 13,1 kWh/100 km. Würde man hierbei, je nach Fahrstil, einen höheren Wert angezeigt bekommen, z.B. nervöser "Gasfuß" mit häufigen Beschleunigen und Rekuperieren, steigen die Wärmeverluste im Akku an, so dass bei hochsommerlichen Außentemperaturen eine folgende Schnellladung bereits leistungsreduziert sein könnte, wegen der 55°C-Grenze der Akkuzellen (die haben nur Luftkühlung).
Evtl kann das ja zukünftig per OVMS ausgelesen werden, zumindest beim Mini sagen mit die Metriken, dass er bei 6A an der mobilen Wallbox intern DC mit 3,6-3,9A lädt
OK, wobei das natürlich auf die Batteriespannung bzw. der Anzahl der Akkuzellen ankommt. Wenn die 3,6 A z.B. bei 390 gezogen werden (die Spannung hat etwa mein Smart mit 93 NMC-Zellen, kurz vor 100%), wären das genau 1,4 kW.
Wandlerverluste durch das eingebaute Ladegerät gehen immer weg, d.h. aus 1,4 kW AC-Input kommen nie 1,4 kW DC intern an, aber aus 11 kW Input kommen eben auch keine 11 kW DC intern an. Wobei auch nicht gesagt ist, dass der relative Verlust durch das Ladegerät einphasig höher wäre als dreiphasig - der Twingo 4 hat ja schließlich keinen Chamäleonlader mehr wie Zoe, Twingo 3 bzw. Smart Forfour.
Hier ist jemand genervt vom Google-Routenplaner, da dieser keine der nächsten Ladestationen auf dem berechneten Weg anzeigen will (nachdem der Fahrer an der ersten vorgeschlagenen, mit über 40% vorbei gefahren war, weil er dort noch nicht laden wollte).
Kennt jemand den Standby-Verbrauch des Twingo beim Laden? Sprich, wieviel von den 1,4kW gehen da wirklich in die Batterie?
Ich kenne den Standby-Verbrauch beim Laden auch nicht, aber es ist kein Naturgesetz, dass das mehr als 0,01 kW sein müssen. Eine Kühlmittelumwälzpumpe läuft schonmal nicht. Als etablierter PKW-Hersteller auch von Verbrennern (deren 12V-Akku im Stand nicht nachgeladen wird) sollte sich Renault mit den üblichen Stromspareinstellungen der Steuergeräte auskennen, und "Bitcoins knacken mit 300 Watt" wie bei bestimmten US-Modellen wird das Teil hoffentlich auch nicht.
Einen wesentlichen Einfluss hat aber das Nachladen der 12V-Batterie mit Konstantspannung. Der 12V-Block zieht bei längerer Ladung länger und daher mehr Strom, muss dann aber während der Fahrt weniger vom HV-Akku nachgeladen werden, weil die Elektrochemie einer 12V-Bleibatterie normalerweise 10 Stunden lang geladen werden möchte.
Bei kürzeren Ladezeiten ist die Ladenergie daher niedriger, dafür ist der Verbrauch während der späteren Fahrt höher; insgesamt ist durch schnelleres Laden außer mehr ohmschen Verluste im Zuleitungskabel (I²R) aber nichts gewonnen.
Die Preisliste für Österreich Stand 22.07.2026 nennt Mango-Gelb (und Black-Pearl) übrigens "Metallic-Lackierung", während Schiefer-Grau, Absolut Rot und Grün als "Sondermetallic-Lackierung" bezeichnet werden.
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